Ein Feuerwerk - so etwas liest man nicht alle Tage . Bei mir sind es hunderte Notizen und die Verbindungen beim Überarbeiten, beim Nicht-und-etwas-später-doch-wieder-verstehen und beim Wegwerfen mit Achtsamkeit - immer an der Kante zum Schwierigen, zum nicht Können .., Dieser Text macht Gänsehaut und Lächeln . Danke für dieses Kopfkino.
40 Jahre Suche nach einem System, mit dem man Wissen organisieren kann.
Deine Beschreibungen zum Ablauf, die Euphorie, wenn man vermeintlich etwas gefunden hatte (ein erstes Wiki war 2004 schon ziemlich nah dran). Die Ernüchterung, dass die vermeintliche Lösung dann doch nicht passte und zeitgleich die Suche nach dem Warum es dann doch nicht passt. Der Frust, wenn man merkte, dass Pflege einfach nicht mein Ding war. Du hast meine Erfahrungen so schön in Text gefasst.
Irgendwann hab ich dann Obsidian gefunden, anfangs auch hier mit verschiedenen Ablage-Systemen gespielt, aber der Gamechanger wurde dann wirklich die Verbindung mit KI.
Denn jetzt funktioniert es wirklich, Hidden Gems werden tatsächlich gefunden, unbekannte Verknüpfungen werden abfragbar und damit sichtbar. Und die Verbindung zwischen Obsidian und Claude Cowork ist ja vermutlich erst der Anfang. Wir dürfen gespannt sein. Wirst du weiter über deine Entwicklung hier berichten?
Es beruhigt mich sehr, dass es nicht nur mir so geht. Ich versuche, jeden Monat mindestens einen Beitrag auf Substack zu teilen, in dem ich auch immer über meine Erfahrungen schreibe. Aber ich habe mit Michael auch einen gemeinsamen Podcast zum Thema (Zimmer 148 – So nutzen wir KI) und teile jede Woche Beiträge auf LinkedIn.
Fühle mich sooo verstanden! Der Zettelkasten war mein zweites System und ich bin gescheitert. Deine Reise macht Lust es noch einmal zu starten. Vielen Dank für deine Impulse liebe Barbara
Danke für den Motivationsschub. Ich hab seit einiger Zeit vor, meine 5.000+ in Obsidian gespeicherten Artikel und Notizen für Claude zugänglich zu machen - hatte mich aber immerzu zurückgehalten, weil ich ein bisschen die Kosten für die Tokens fürchte. Aber vielleicht ist das alles halb so wild.
Der Connector lädt nicht die ganze Bibliothek, er sucht gezielt und gibt nur relevante Ausschnitte zurück. Bei meinen über 10.000 Highlights in Readwise bleibt der Verbrauch pro Anfrage überschaubar.
Dankeschön, wie immer viel Stoff zum Nach- und Weiterdenken. Zwei Aspekte die mir spontan einfallen.
1. gut, wenn man seine Notizen, wie im Onlinekurs zum persönlichen Wissensmanagement an unserer Uni empfohlen, wie für einen fremden Dritten schreibt, dann braucht die KI nicht so viel implizites Wissen.
2. am Ansatz von Karpathy gefällt mir, dass die KI das Wissen proaktiv strukturiert, so dass bei einer Anfrage nicht der gesamte Zettelkasten durchsucht werden muss. Ihren Ansatz mit dem Denkraum finde ich sehr spannend. Ich frage mich, ob man nicht beide verknüpfen kann.
Danke, beide Punkte führen weiter. Das Schreiben für fremde Dritte erhöht die Selbstinterpretierbarkeit, beim Weg über Connectoren wird das seltener nötig, weil die KI den Kontext mitliest. Und ja, die Verknüpfung passiert bei mir bereits implizit. Claude erschließt den Denkraum und legt neue Erkenntnisse strukturiert dort ab. So wächst der Denkraum selbst zu einem Index, den die KI wartet, ohne dass ich ihn aus der Hand gebe.
Das Tool habe ich noch nicht selbst getestet. MemPalace verpackt den Ansatz von Karpathy in ein fertiges, lokales Tool. Mich würde interessieren, ob die Struktur dann nach vier Wochen noch passt.
Ich hatte ein ähnliches Problem und werde nun mit einem KI Agenten einen Wiki erstellen lassen. Hier habe ich eine einfache Anleitung geschrieben, für die Personen, die wenig Geld ausgeben wollen, souveräne KI bevorzugen und technisch nicht versiert sind: https://biancajschulz.substack.com/p/wie-kann-ich-auch-einen-autonomen
Das ist der Weg, den Karpathy beschreibt. Der Unterschied zum Ansatz mit Connectoren liegt in der Rollenverteilung. Bei Karpathy schreibt die KI die Wissensbasis, bei Connectoren bleibt sie Denkraum für den Menschen.
Was meinst Du mit Konnektoren? Bei mir hat der KI Agent eigenständig die Markdown Dateien erstellt und eigenständig Verbindungen zwischen den Markdown Dateien hergestellt. Mit Obsidian sehe ich mir die Wikiseiten und das Netz und die Knoten an. Ich kann auch alles editieren und verändern mit Obsidian oder den KI Agent nochmal beauftragen Verlinkungen zu korrigieren. Ich verstehe nicht ganz was Du in dem Zusammenhang mit Konntekoren meinst.
Mit Connectoren meine ich die Verbindungen über MCP, mit denen Claude direkt in meinen bestehenden Werkzeugen arbeitet, also Readwise und Craft. Die KI baut dort nichts Neues auf, sondern liest und schreibt in den Räumen, in denen ich ohnehin denke und sammle. Dein Setup ist näher am Ansatz von Karpathy, die KI erzeugt die Wissensbasis selbst, Obsidian zeigt sie an. Beides ist legitim, der Unterschied liegt darin, ob der Denkraum vom Menschen oder vom Agenten strukturiert wird.
Verstehe. Vielen Dank für die Erklärung! In meinem Setup bleibt der Denkraum bei mir, und der KI Agent arbeitet so, wie ich es vorgebe, also nimmt nur die Kategorien, die ich bevorzuge und verlinkt auch nur so, wie ich es möchte. Wenn ich den KI Agenten alles alleine entscheiden lassen würde bei der Erstellung der Markdowns, wäre es nicht in meinem Sinne, habe ich schon ausprobiert. Daher ist es meine Vorgabe und der KI Agent arbeitet für mich als fleißiger Asisstent.
Das stimmt, dann ist der Unterschied kleiner. Beide Wege halten den Denkraum beim Menschen, der eigentliche Unterschied liegt darin, wo die Wissensbasis entsteht, bei dir als neues Wiki, bei mir in Werkzeugen, die ich ohnehin nutze.
Der Open Source KI Agent Hermes und ich arbeiten in den gleichen Dateien lokal auf dem Mac Mini.
Das Wiki ist die Basis für alles, was ich mit meiner Wissensbasis so anstellen will. Die Markdown Dateien sind relativ "roh" und daher verbraucht ein LLM nicht so viele Token beim Einlesen. Angenommen ich will einen neuen Artikel auf Basis meines Wikis schreiben, so kann das LLM schneller und einfacher durch das Material gehen, wenn es aus kategorisierten und verlinkten Markdown Dateien besteht.
Ganz viel von meiner Erfahrung ist "noch in meinem Kopf" und nirgends aufgeschrieben. Ich will dann übers Handy mit dem KI Agenten sprechen und er soll neue Wikiseiten erzeugen. Das probiere ich nächste Woche mal aus.
Danke für den sehr spannenden Impuls. Für mich öffnet es Türen in meinem Kopf. Wunderbar finde ich den Satz „Es ist wieder ein Spiel.“ Ich habe beim Lesen Lust bekommen, es auszuprobieren.
Ja, ein Feuerwerk. Mir kommen dabei zwei Überlegungen:
1.) Ist das auf Dauer gesund oder bekommt man davon nicht letztlich einen fanatischen Tunnelblick und hat für nichts anderes mehr richtig Interesse und Lust. Schaut man nicht alle paar Minuten auf das System, um zu checken, wie es gearbeitet hat?
2.) Wenn ich heute lese, dass sich die Politik gestern bis in die Nacht um eine Lösung politischer Krisen bemüht hat, frage ich mich, was wäre herausgekommen, wenn man gemeinsam die Eingangsparameter definiert und dann im Zusammenspiel KI-generierte Lösungsvarianten erarbeitet hätte? Vielleicht sollte die Politik mal bei Barbara Geyer anklopfen?
Zu Punkt 1 mit dem Tunnelblick: Das geht mir oft so mit neuen, für mich faszinierenden Systemen. Aber wenn ich den Tunnel erkenne, beruhigt mich das, denn ich weiß, dass es eine Phase ist, die wieder vorbeigeht. Punkt 2: Politische Entscheidungen sind durch soziale Kompromisse gekennzeichnet und nicht immer durch von außen ersichtliche logische Entscheidungen.
Ein Feuerwerk - so etwas liest man nicht alle Tage . Bei mir sind es hunderte Notizen und die Verbindungen beim Überarbeiten, beim Nicht-und-etwas-später-doch-wieder-verstehen und beim Wegwerfen mit Achtsamkeit - immer an der Kante zum Schwierigen, zum nicht Können .., Dieser Text macht Gänsehaut und Lächeln . Danke für dieses Kopfkino.
Vielen herzlichen Dank für dieses motivierende Feedback! Es ist beruhigend, dass nicht nur ich mit meinen Notizen und Notizsystemen kämpfe.
40 Jahre Suche nach einem System, mit dem man Wissen organisieren kann.
Deine Beschreibungen zum Ablauf, die Euphorie, wenn man vermeintlich etwas gefunden hatte (ein erstes Wiki war 2004 schon ziemlich nah dran). Die Ernüchterung, dass die vermeintliche Lösung dann doch nicht passte und zeitgleich die Suche nach dem Warum es dann doch nicht passt. Der Frust, wenn man merkte, dass Pflege einfach nicht mein Ding war. Du hast meine Erfahrungen so schön in Text gefasst.
Irgendwann hab ich dann Obsidian gefunden, anfangs auch hier mit verschiedenen Ablage-Systemen gespielt, aber der Gamechanger wurde dann wirklich die Verbindung mit KI.
Denn jetzt funktioniert es wirklich, Hidden Gems werden tatsächlich gefunden, unbekannte Verknüpfungen werden abfragbar und damit sichtbar. Und die Verbindung zwischen Obsidian und Claude Cowork ist ja vermutlich erst der Anfang. Wir dürfen gespannt sein. Wirst du weiter über deine Entwicklung hier berichten?
Es beruhigt mich sehr, dass es nicht nur mir so geht. Ich versuche, jeden Monat mindestens einen Beitrag auf Substack zu teilen, in dem ich auch immer über meine Erfahrungen schreibe. Aber ich habe mit Michael auch einen gemeinsamen Podcast zum Thema (Zimmer 148 – So nutzen wir KI) und teile jede Woche Beiträge auf LinkedIn.
Fühle mich sooo verstanden! Der Zettelkasten war mein zweites System und ich bin gescheitert. Deine Reise macht Lust es noch einmal zu starten. Vielen Dank für deine Impulse liebe Barbara
Danke dir. Das Entscheidende am neuen Versuch ist, dass du nichts Neues aufbauen musst, sondern nur verbindest, was schon da ist.
Danke für den Motivationsschub. Ich hab seit einiger Zeit vor, meine 5.000+ in Obsidian gespeicherten Artikel und Notizen für Claude zugänglich zu machen - hatte mich aber immerzu zurückgehalten, weil ich ein bisschen die Kosten für die Tokens fürchte. Aber vielleicht ist das alles halb so wild.
Der Connector lädt nicht die ganze Bibliothek, er sucht gezielt und gibt nur relevante Ausschnitte zurück. Bei meinen über 10.000 Highlights in Readwise bleibt der Verbrauch pro Anfrage überschaubar.
Sehr spannend, Barbara! Danke!
Danke für das Feedback!
Dankeschön, wie immer viel Stoff zum Nach- und Weiterdenken. Zwei Aspekte die mir spontan einfallen.
1. gut, wenn man seine Notizen, wie im Onlinekurs zum persönlichen Wissensmanagement an unserer Uni empfohlen, wie für einen fremden Dritten schreibt, dann braucht die KI nicht so viel implizites Wissen.
2. am Ansatz von Karpathy gefällt mir, dass die KI das Wissen proaktiv strukturiert, so dass bei einer Anfrage nicht der gesamte Zettelkasten durchsucht werden muss. Ihren Ansatz mit dem Denkraum finde ich sehr spannend. Ich frage mich, ob man nicht beide verknüpfen kann.
Danke, beide Punkte führen weiter. Das Schreiben für fremde Dritte erhöht die Selbstinterpretierbarkeit, beim Weg über Connectoren wird das seltener nötig, weil die KI den Kontext mitliest. Und ja, die Verknüpfung passiert bei mir bereits implizit. Claude erschließt den Denkraum und legt neue Erkenntnisse strukturiert dort ab. So wächst der Denkraum selbst zu einem Index, den die KI wartet, ohne dass ich ihn aus der Hand gebe.
Super, ich will mir demnächst mal MemPalace anschauen. Hast du das zufällig schon getestet?
Das Tool habe ich noch nicht selbst getestet. MemPalace verpackt den Ansatz von Karpathy in ein fertiges, lokales Tool. Mich würde interessieren, ob die Struktur dann nach vier Wochen noch passt.
Ich hatte ein ähnliches Problem und werde nun mit einem KI Agenten einen Wiki erstellen lassen. Hier habe ich eine einfache Anleitung geschrieben, für die Personen, die wenig Geld ausgeben wollen, souveräne KI bevorzugen und technisch nicht versiert sind: https://biancajschulz.substack.com/p/wie-kann-ich-auch-einen-autonomen
Das ist der Weg, den Karpathy beschreibt. Der Unterschied zum Ansatz mit Connectoren liegt in der Rollenverteilung. Bei Karpathy schreibt die KI die Wissensbasis, bei Connectoren bleibt sie Denkraum für den Menschen.
Was meinst Du mit Konnektoren? Bei mir hat der KI Agent eigenständig die Markdown Dateien erstellt und eigenständig Verbindungen zwischen den Markdown Dateien hergestellt. Mit Obsidian sehe ich mir die Wikiseiten und das Netz und die Knoten an. Ich kann auch alles editieren und verändern mit Obsidian oder den KI Agent nochmal beauftragen Verlinkungen zu korrigieren. Ich verstehe nicht ganz was Du in dem Zusammenhang mit Konntekoren meinst.
Mit Connectoren meine ich die Verbindungen über MCP, mit denen Claude direkt in meinen bestehenden Werkzeugen arbeitet, also Readwise und Craft. Die KI baut dort nichts Neues auf, sondern liest und schreibt in den Räumen, in denen ich ohnehin denke und sammle. Dein Setup ist näher am Ansatz von Karpathy, die KI erzeugt die Wissensbasis selbst, Obsidian zeigt sie an. Beides ist legitim, der Unterschied liegt darin, ob der Denkraum vom Menschen oder vom Agenten strukturiert wird.
Verstehe. Vielen Dank für die Erklärung! In meinem Setup bleibt der Denkraum bei mir, und der KI Agent arbeitet so, wie ich es vorgebe, also nimmt nur die Kategorien, die ich bevorzuge und verlinkt auch nur so, wie ich es möchte. Wenn ich den KI Agenten alles alleine entscheiden lassen würde bei der Erstellung der Markdowns, wäre es nicht in meinem Sinne, habe ich schon ausprobiert. Daher ist es meine Vorgabe und der KI Agent arbeitet für mich als fleißiger Asisstent.
Das stimmt, dann ist der Unterschied kleiner. Beide Wege halten den Denkraum beim Menschen, der eigentliche Unterschied liegt darin, wo die Wissensbasis entsteht, bei dir als neues Wiki, bei mir in Werkzeugen, die ich ohnehin nutze.
Der Open Source KI Agent Hermes und ich arbeiten in den gleichen Dateien lokal auf dem Mac Mini.
Das Wiki ist die Basis für alles, was ich mit meiner Wissensbasis so anstellen will. Die Markdown Dateien sind relativ "roh" und daher verbraucht ein LLM nicht so viele Token beim Einlesen. Angenommen ich will einen neuen Artikel auf Basis meines Wikis schreiben, so kann das LLM schneller und einfacher durch das Material gehen, wenn es aus kategorisierten und verlinkten Markdown Dateien besteht.
Ganz viel von meiner Erfahrung ist "noch in meinem Kopf" und nirgends aufgeschrieben. Ich will dann übers Handy mit dem KI Agenten sprechen und er soll neue Wikiseiten erzeugen. Das probiere ich nächste Woche mal aus.
Ki arbeitet auch viel besser wenn man gute innere Arbeit gemacht hat.Mit all seinen auch unschönen Themen aus der Vergangenheit.
Wer kaum oder keine trigger hat ist viel schneller im gesamten workflow
Danke für den sehr spannenden Impuls. Für mich öffnet es Türen in meinem Kopf. Wunderbar finde ich den Satz „Es ist wieder ein Spiel.“ Ich habe beim Lesen Lust bekommen, es auszuprobieren.
Ja, ein Feuerwerk. Mir kommen dabei zwei Überlegungen:
1.) Ist das auf Dauer gesund oder bekommt man davon nicht letztlich einen fanatischen Tunnelblick und hat für nichts anderes mehr richtig Interesse und Lust. Schaut man nicht alle paar Minuten auf das System, um zu checken, wie es gearbeitet hat?
2.) Wenn ich heute lese, dass sich die Politik gestern bis in die Nacht um eine Lösung politischer Krisen bemüht hat, frage ich mich, was wäre herausgekommen, wenn man gemeinsam die Eingangsparameter definiert und dann im Zusammenspiel KI-generierte Lösungsvarianten erarbeitet hätte? Vielleicht sollte die Politik mal bei Barbara Geyer anklopfen?
Zu Punkt 1 mit dem Tunnelblick: Das geht mir oft so mit neuen, für mich faszinierenden Systemen. Aber wenn ich den Tunnel erkenne, beruhigt mich das, denn ich weiß, dass es eine Phase ist, die wieder vorbeigeht. Punkt 2: Politische Entscheidungen sind durch soziale Kompromisse gekennzeichnet und nicht immer durch von außen ersichtliche logische Entscheidungen.
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